Kommunikation durch FMEA?

Vor Kurzem wurde ich auf das Thema unternehmensweite Kommunikation durch FMEA angesprochen. Dazu fiel mir folgende

Story

ein: Als Co-Moderator (und Coach) habe ich erlebt, wie der Fertigungsplaner, den ich zur Teilnahme an der D-FMEA überredet habe, nach wenigen Minuten des gemeinsamen Ausarbeitens des Block-Diagramms begann, mit großen Augen Fragen zu stellen.

„Ach so soll das funktionieren! Da könnte man an der Vorrichtung…“ „Wie stehen denn die beiden Teile in Verbindung?“ …

Nachdem dann der Strukturbaum analysiert war und noch ein Teil in der Stückliste aufgenommen war, ging der Kostenanalytiker noch mal ans Werk. Weil die Angebotsphase noch nicht abgeschlossen war und eine schlüssige Argumentation möglich, wurde der Preis erfolgreich nachverhandelt.

Schon in der ersten Runde der Optimierungsphase war klar, dass die Schraubverbindungen zwischen den Gehäuseteilen zusätzlich zum Drehmoment auch den Drehwinkel auf der Zeichnung haben muss und beides mit einem SC versehen. Die Fertigung hat ohne zusätzliche Kosten den Überwachungsschritt für den Schrauber frühzeitig integriert.

So führt unternehmensweite Kommunikation zu gutem gemeinsamen Systemverständnis. Und die regelmäßigen Besprechungen – mit Hilfe einer geschickten „agile“ Moderation 😉 – zu besserem Kennenlernen, Wertschätzung und Verständnis unter den Teammitgliedern.

Auch diese Erfahrung hat die FMEA-Moderation und Neu-Integration zu einem Hauptbestandteil meiner Selbständigkeit gemacht.

Mein Angebot:

Ich biete, wenn gewünscht, einen Coaching-Teil für alle Teilnehmer während der Moderation und auch reine Trainings-Sitzungen. Ich denke aber, die 70:20:10-Regel gilt auch und besonders bei der FMEA. 😊

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