840l Malawi-Buntbarsch Aquarium

Die Daten des Malawi-Beckens:
- Maße: 200x60x70cm (840l)
- Ersteinrichtung am 07.07.2007
- Beleuchtung: geschlossene Abdeckung, 4-flammig 80W T5-Leuchtstofflampen
Ich habe bei Einrichtung des neuen Aquariums befürchtet, ich würde bei zu hellem Licht von meinen Fischen nichts mehr sehen, weil sich alle verstecken. Das Gegenteil ist eingetreten. Alle schwimmen frei herum. Ich denke, weil man sich nun besser gegenseitig ausweichen kann und nicht ständig gejagt wird. Daß Malawis viel Licht nicht mögen, ist dann wohl nicht immer der Fall.
Lichtfarbe: 2x 840, 2x 830. (siehe meine Licht-Seiten)
- Filter:
Überlauf in der rechten hinteren Ecke mit 2. Scheibe für Steuerung der Abfluß-Verteilung
zwischen Oberfläche und Boden
Außenfilter-Becken im Unterschrank 80x40x40cm, 4 Kammern (3 Filterkammern, 1 Pumpenkammer)
Die Becken sind vom Überlauf zur Pumpe befüllt mit
- Kammer: Filterwatte (auch um den Auslauf vom Überlauf-Rohr zur Geräuschdämpfung)
- Filterschwamm grob - Fein
- Kammer: Zeolith
- Kammer 2 Lagen feiner Schaumstoff und nochmal Zeolith
- Kammer: Pumpe, Eheim Compact Plus 3000
- Heizung: 350W Regelheizer, in der Pumpenkammer des Filters
- Bodengrund: 7 - 12cm Sand, 0-3mm Körnung
- Rückwand: War erstmal eine Schnapsidee aufgrund mangelnder Zeit: Wir nehmen die übrige Balkonverkleidung, die mit den Kunststoffröhrchen, die wohl Schilfmatten imitieren sollen. Im Nachhinein sieht das garnicht so schlecht aus. Ich habe dann noch 2 Felsen aus Beton gebaut. Anleitung
- Dekoration: Lochgestein und Korallengestein, einige Ton-Blumentöpfe und Scherben.
- Pflanzen: Ein Bündel Valisneria gigantea und eine Pflanze Echinodorus bleheri
- Wasserwerte pH 8,5; KH 11°dH; GH 25°dH, NO2=0, NO3=40-50 ppm nach Wasserwechsel. Das Wasser ist hier sehr hart, fast schon zu hart für die Malawis und es kommen schon 40ppm NO3 aus der Leitung.
- Wasserwechsel anfangs noch wie im 1,5m-Becken 30% wöchentlich, mittlerweile deutlich reduziert auf ca. 20% alle 2 Wochen. Es ist wohl Tatsache, große Becken machen deutlich weniger Arbeit.
Zur weiteren Vereinfachung der Arbeit habe ich an die Verrohrung des Filters noch eine Druckleitung
in den Keller verlegt. Somit kann ich mit wenigen Handgriffen ablassen und befüllen.
Bleibt zu erwähnen, daß ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin.
